ArGe SEHEN
Licht & Auge

Prävention. Empfehlung.



ein Leben lang – das Sehen mitdenken

Vieles, was Körper und Geist guttut, trägt auch zu gutem Sehen bis ins hohe Alter bei – Bewegung in der Natur, eine ausgewogene Ernährung, ein insgesamt gesundheitsbewusster Lebensstil.


Sehen will gelernt sein

Ein Baby kommt ja nicht mit fertigem Sehen zur Welt, das kindliche Gehirn muss das Sehen über viele Monate hinweg erst lernen – scharfes, beidäugiges, räumliches Sehen sowie die Verarbeitung dessen, was die Augen wahrnehmen, entwickeln sich nur Schritt für Schritt, und bis zur vollständigen Ausreifung des visuellen Systems dauert es gar zehn bis zwölf Jahre.

Gerade in den ersten Lebensjahren braucht ein Kind deshalb vor allem die echte Welt zum Anschauen, Erkunden und Begreifen – Gesichter aus unterschiedlichen Entfernungen, Bewegung, Licht und Schatten, Dinge in der Nähe und in der Ferne und möglichst viele eigene Erfahrungen mit all dem, da dies für eine gesunde Entwicklung des Sehens und der Wahrnehmung unverzichtbar ist. Kinder unter drei Jahren sollten so auch möglichst nicht in die nur flachen Bilder aus dem Nahbereich von Bildschirmen schauen.


Kinder und junge Menschen bis ~ 24 Jahre

Täglich mindestens 2 Stunden im Freien. Das natürliche Tageslicht ist enorm wichtig für die Augengesundheit und hilft aktiv dabei, die Längenausdehnung des Auges -Kurzsichtigkeit- zu bremsen. Eine höhergradige Kurzsichtigkeit kann im späteren Leben zu schwersten Sehproblemen führen.

Bücher & Smartphones pausieren und alle 20 Minuten für zumindest 20 Sekunden mindestens 6 Meter in die Ferne schauen, das entspannt die Augenmuskeln schon sehr. Achten Sie zudem auf mindestens 30 cm Abstand zu Buch, Heft, Bildschirm etc


schneller als gedacht

Ein umherfliegender Splitter beim 
Heimwerken, ein stumpfer Aufprall beim Sport, ein Ast, der im Sturz den Weg ins Auge findet.. – „Alles in Eile“ und „rasendes Tempo“ sind vielfach „in“, doch in Sekundenbruchteilen kann so auch das wertvolle Sehen plötzlich auf dem Spiele stehen.


was viele vorher|nachher nicht sehen

Substanzen wie Kokain oder gestrecktes Cannabis können
den Sehnerv vergiften. Synthetische Suchtmittel wie Ecstasy lassen den Blutdruck so unkontrollierbar hochschießen, dass akute Infarkte im Auge drohen. Designer-Drogen können die Signalwege zum Gehirn blockieren und irreversible Gesichtsfeldausfälle verursachen. Die Dämpfe von Schnüffel-Drogen wie Poppers schädigen die Sehzellen der Netzhaut. Und dies sind nur einige Beispiele. Wer den Konsum derartiger Substanzen riskiert, sollte auch diesen unberechenbaren Gefahren ins Auge sehen – und das schon beim allerersten Versuch.


wenn der Zucker ins Auge geht

Zu den häufigsten Ursachen für
schleichenden Sehverlust und völlige Erblindung zählt mittlerweile Diabetes. Ein Zuviel an Zucker in Speisen und Getränken in Verbindung mit Mangel an Bewegung schädigt die feinen Blutgefäße der Netzhaut und zerstört diese so schrittweise. Beim Essen und Trinken daran denken und die eigenen Zuckerwerte im Blick behalten.


Erwachsene – rechtzeitig vorsorgen

Augenerkrankungen
stellen sich vielfach schleichend, schmerz- und über lange Zeit beschwerdefrei ein und können so auch zu massiven, irreversiblen Sehbehinderungen führen.

Empfehlen Sie daher auch Ihren Lieben spätestens mit "40" eine augenfachärztliche Vorsorge-Untersuchung.



Gutes Sehen erscheint selbstverständlich –
bis es sich verändert.



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